Die von Prof. Julius Natterer, EPFL Lausanne, etwickelte Holzrippenkonstuktion ist wohl nicht zuletzt deshalb in den zwölf Projekten umfassenden Aktionsplan des Förderprogramms "Holz 2000" aufgenommen worden, weil mit einem einfachen Ausgangsmaterial, nämlich Schnittholz der Festigkeitsklasse II, eine ebenso innovative wie optisch attraktive Tragwerklösung erarbeitet wurde. Dieses Referenzobjekt erweitert die Anwendungs-möglichkeiten des einheimischen Rohstoffes Holz, der im Sinne der Nachhaltigkeit in den Schweizer Wäldern geschlagen wird. Dieser ökologischer Aspekt war mitentscheidend dafür, dass sich die Gemeinde Arlesheim als Bauherrin der Sporthalle "Hagenbuchen" für die bauliche und gestalterische Verwendung von Holz stark gemacht hat. Die Bauherrschaft und das BUWAL sind überzeugt, dass diese architektonische überzeugende Hallenanlage mit ihrer einzigartigen Dachkonstuktion eine Signalwirkung auf das Bauen mit Holz auslösen wird.